Unsere Angebote
Das Bildungsangebot der Rudolf-Leski-Schule richtet sich an Kinder und Jugendliche, die im pädagogischen Rahmen der Regelschule aus verschiedenenen Gründen scheitern, u.a. weil ihre Aufmerksamkeits- und Konzentrationsspanne gering ist, weil sie Schwierigkeiten haben, sich im sozialen Gefüge mit Gleichaltrigen zurecht zu finden, weil sie lebhaft und impulsiv sind und viel individuelle Zuwendung benötigen.
Wir tragen dem besonderen Förderbedarf dieser Kinder durch besondere Angebote und einen problemorientierten Umgang Rechnung:
Grundlagen und Ziele
Wir arbeiten in kleinen Klassen bis zu zwölf Kindern mit besonders ausgebildeteten Sonderschullehrer/-innen mit Blick für die individuellen Schwierigkeiten der Kinder. Diesen begegnen wir mit innerer Differenzierung des Unterrichts nach Inhalt und Lerntempo, durch Schaffung persönlicher Erfolgserlebnisse mit besonderer Betonung des handwerklichen, musischen und sportlichen Bereichs, mit gezielter Aufarbeitung schulischer und außerschulischer Konflikte, durch Stärkung sozialer Fähigkeiten und Ermöglichung positiver Gemeinschaftserlebnisse. Durch problemangepasste, individuelle Stundenpläne können Auszeiten und Schonräume für überforderte Schüler gewährleistet und zusätzliche Hilfsangebote, auch aus dem Bereich der Jugendhilfe, in die Tages- und Wochenplanung eingebunden werden.
Das eigene Schulcurriculum legt den Focus auf das Training basaler Fertigkeiten, den Umgang mit Konflikten, sowie die Erziehung zu gesundheitsbewusstem Verhalten und zur Suchtprävention.
In der Oberstufe legen wir großen Wert auf den Erwerb von Schlüsselqualifikationen zur beruflichen Eingliederung und bieten ein breit ausgefächtertes Spektrum an berufsvorbereitenden Maßnahmen in enger Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit an.
Wir bieten in der Sophienpflege und an vielen Orten im Landkreis vielfältige unterstützende Hilfen im außerschulischen Bereich für Kinder, Jugendliche und deren Eltern und arbeiten von Seiten der Schule aus eng mit ihnen zusammen. Diese Hilfen müssen über das Jugendamt beantragt werden.
Unsere Arbeit in der Schule wird unterstützt durch einen psychologischen Fachdienst, durch spieltherapeutische Angebote und durch Hilfen zur Sprach- und Bewegungsförderung.
