Gesunde Lebensführung
Klasse | Bezug zu - Bildungsstandards - Kompetenzen | Inhalte, Themen, Umsetzung im Unterricht | Fächer und Fächerver- bünde | Termine Zeitrahmen | |
1 - 9 | „Nicht rund, sondern gesund!“ 1. Die Kinder wissen über gesunde Ernährung Bescheid | Gesundes Vesper und regelmäßiges Trinken· Sprudel und Tee in der Klasse · täglich gemeinsames Vesper · Ernährungsberaterin informiert über gesundes Frühstück Jahreszeitliche Speisen zubereiten· Obstsalat, Gemüsedipps, Kürbissuppe... · regelmäßiges gemeinsames Kochen und Backen · Vorschlag: Schulgarten nutzen · Gemeinsames Genießen / Esskultur | MNuK bzw. WAG | täglich 1 mal im Schuljahr mehrmals im SJ | |
Nährstoffe (3-7)
| 1 mal im Schuljahr | ||||
Gemeinsames Mittagessen incl. Zubereitung bei Nachmittagunterricht (7-9) Regelmäßige Beteiligung am Pausenverkauf (5-9) Sinnvoller und vergleichender Einkauf im Unterricht (5-9) - Preisvergleich in Läden und Gastronomie | Eventtage (z.B. gem. Frühstück aller Klassen, Schulfest,... | ||||
1 - 9 | „Bewegung macht fit.“ 2. Die Kinder wissen, dass Bewegung gesund erhält | Täglich regelmäßige Bewegungsphasen· z.B. Bewegungsspiele mit und ohne Geräte · z.B. Sitzbälle · z.B.: Joggen, Walken, Gymnastik, Dehnung, Wandern, Klettern, Yoga, Tanz,
· Übungen zum gesunden Sitzen und Tragen Regelmäßig 3 Sportstunden pro WocheBewegung und Stille· sich nach wilder Bewegungsphase bewusst auf stilles Tun einlassen · Wechsel von Bewegung und Stille wahrnehmen und genießen · z.B. Phantasiereisen | BSS bzw. MSG | 2 x pro Woche möglichst zusätzlich zum Sportunterricht Schul- sporttage: z.B. Schlittschuhtag, Schneetag, Wandertag,... | |
1 - 9 | „Was ziehe ich an?“ 3. Die Kinder können sich dem Wetter entsprechend angemessen kleiden | Wetterbeobachtung ( 1 – 4 MNuK) Was zieh ich an? Schulisches Übungsfeld: · Schwimmbad · Sporthalle · Klassenzimmer · Pausenhof · Lerngänge · Vorstellungsgespräche und Praktika Auf saubere, ordentliche und angemessene Kleidung wird geachtet | saisonal und situationsbezogen | ||
1 - 7 | „Ich kann mir helfen.“ 4. Die Kinder können sich im Notfall mit einfachen Mitteln helfen | Spiel mit Feuer / Kerzen und 1. Hilfe bei Verbrennungen Wie schütze ich mich bei / vor Erkältungen· Obst, Vitamine, Tees · angemessene Kleidung s.o. · Hygiene · Abhärtung Hilfe bei Verletzungen· Eis, Pflaster, Lagerung · Wo finde ich im Notfall Hilfe? Hilfe bei „normalen“ Krankheiten - Einfache Hausmittel anwenden · z.B. Nutzung eines Fieberthermometers, Bettruhe, · z.B. Tee als Heilmittel (Kamille, Schafgarbe, Salbei,...) · z.B. Zwieback, Cola, Salzstängel bei Magen- und Darmbeschwerden | MnuK WAG | Dezember saisonal und nach Bedarf | |
1 - 7 | „Ich habe Biss!“
5. Die Kinder können ihre Zähne pflegen | Meine Zähne· Zahnberaterin informiert über die richtige Zahnpflege · Klasse 1 und 2 putzt täglich ½ Jahr lang gemeinsam Zähne Wiederholung der richtigen Zahnpflege durch Zahnberaterin einmal im Jahr | MNuK WAG |
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1 - 9 | „Sauber kommt gut“ 6. Die Kinder können elementare Hygiene- regeln einhalten | Hände waschen· nach dem Klogang · vor dem Vesper · vor dem Backen und Kochen · nach dem Hofdienst · Einhaltung elementarer Hygieneregeln (WC, Klassenzimmer, Schulhof,...) Körperpflege:· Sportbekleidung beim Sportunterricht · Duschen und frische Unterwäsche nach dem 2-stündigen Sportunterricht · Duschen und Abseifen vor dem Schwimmunterricht · natürlicher Umgang mit dem eigenen Körper innerhalb der Gruppe Körperhygiene in der Pubertät (ab Kl.6) Umgang mit Hygiene- und Pflegeartikel, sowie Kosmetika | MNuK MNuK MSG MNT | täglich bei Sport bzw. Schwimm- unterricht | |
3 – 9 | „ Ich und mein Körper“ 7. Die Kinder wissen über Veränderungen in der Pubertät Bescheid. | Umgang mit Veränderungen von Körper und Verhalten in der Pubertät (ab Kl.3)· Bearbeitung von Ängsten und Konflikten· Raum geben für Fragen · Auf angemessene Sprache achten- richtige Anwendung der im Unterricht gelernten Begriffe - Erklärung und Vermeidung von Fäkalsprache und sexistischen Ausdrücken Verantwortung für den eigenen Körper übernehmen · Kenntnisse über Möglichkeiten der Verhütung und Gesundheitsvorsorge (ab Kl.5) · Hygiene · Einbeziehen von Experten: z.B.: AIDS-Hilfe, Profamilia Bewusstmachen von Rollenklischees | MNuK MNT WAG | Raum geben bei Bedarf Unterrichts-einheiten in Kl. 5/6 Kl. 7-9 | |
5 - 9 | „Drogen machen schwach“ 8. Die Schüler können Verantwortung für sich und ihren Körper übernehmen | Suchtpräventionsprojekt: z.Zt.: „Tübinger Modell“ Kl.5-7 (Ansprechpartner: schulischer Suchtexperte) Quelle: „Tübinger Modell zur Suchtprävention“ in der RLS-Präsenzbibliothek Experten für Suchtprävention einbeziehen Ansprechpartner: z.B. Drogenhilfe , Rauschgiftdezernat | WAG | ½ Jahr lang eine Wochenstunde als Kurs durch den schulischen Suchtexperten + Klassenlehrer | |
Mind. 5 h pro Schuljahr (möglichst 1 Kompakttag) Kl. 8+9 | |||||
1 - 9 | „Ich habe frei, was soll ich tun!“ 9. Die Schüler können ihre Freizeit sinnvoll gestalten | Spiele und Spielregeln lernen · Einfache Spiele im Freien · Gesellschaftsspiele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung thematisieren und auf die Gefahren der einseitigen Freizeitgestaltung eingehen z.B. Einfluss von Fernsehen, Internet und Spielekonsolen | MNuK BSS MSG |
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