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Siedlungsbau am Waldtag

Text und Fotos: Steffen Müller
Datum: 16.10.2026
Lesezeit: ca. 2 Minuten

 

Frei nach dem Spiel "Die Siedler von Catan" wurden die Schülerinnen und Schüler der Fachschule für einen Tag zu "Siedlern von Pfrondorf". Sie trieben auf der Waldlichtung Rotes Tor eifrig Handel mit Rohstoffen, bauten Straßen und Siedlungen.

Immer im Herbst treffen sich die Schülerinnen und Schüler der Vollzeitausbildung zum/zur Jugend- und Heimerziehern*in mit einem Teil der Lehrkräfte zum Waldspieltag. In diesem Jahr stand der Tag unter dem Motto "Die Siedler von Pfrondorf". In kleinen Teams galt es, frei nach dem bekannten Spiel "Die Siedler von Catan", Siedlungen und Straßen zu bauen. Das war nicht immer ganz einfach, denn der Handel mit den benötigten Rohstoffen hielt die eine oder andere Überraschung bereit. Denn manche Rohstoffe konnten nicht durch einfaches Schnick-schnack-schnuck-Spiel erworben werden.

Schnick-Schnack-Schnuck diente zum Handeln von Rohstoffen

Da galt es schonmal herausfordernde Aufgaben zu meistern - insbesondere beim Wasserbedarf. Das Wasser musste vom Team in Schalen an gespannten Schnüren um Bäume und über Hindernisse transportiert werden, bis der dabei hoffentlich übrig gebliebene Rest in einen Gefäß geleert werden konnte. Ohne gute Abstimmung in der Gruppe war das ein heilloses Unterfangen. Trotzdem funktionierte die Abstimmung während des Spiel immer besser und das Wasser konnte von den meisten Gruppen konzentriert von A nach B transportiert werden.

Mit einem Limbotanz wurde die "Schwarzhändlerin" bestochen

Bei der Schwarzhändlerin waren weniger Lösungsorientierung und Abstimmung als vielmehr Kreativität und Spielfreude gefragt. Wenngleich es doch sehr attraktiv wirkte, sich bei ihr, scheinbar leicht, fehlende Rohstoffe besorgen zu können, verlangte sie doch ihren Preis. Dieser konnte durchaus variieren. So tanzten, hüpften, schauspielerten die Teams, bauten kleine Pyramiden oder führten akrobatische Kunststückchen vor, um die begehrten Materialien zu erhalten.

An einer weiteren Stelle konnten Rohstoffe ganz regulär getauscht werden. Aber wer da den Bogen überspannte und zu viel tauschen wollte, merkte bald, dass auch hier keine beliebige Selbstbedienung möglich war. Schnell versiegten die Handelsquellen und neue Lösungen mussten gefunden werden. Die letzte Instanz war die Königin, die für die passenden Rohstoffe den Straßen- und Siedlungsbau ermöglichte.

Wie in jedem Jahr war das Waldspiel so ausgelegt, dass die angehenden Jugend- und Heimerzieher*innen es später auch mit Kinder- oder Jugendgruppen spielen können. Lediglich eine Mindestteilnehmerzahl ist nötig, damit alle wichtigen Spielstationen besetzt sind.

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